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Teilprojekt MuM-BMBF-Brüche
Entwicklung und Evaluation des fach- und sprachintegrierten Förderansatzes: Darstellen – Deuten - Darstellungen vernetzen

Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Prediger
Projektteam: Lena Wessel (Projektmitarbeiterin),
Nadine Krägeloh, Janina Schmidt, Ann-Mareen Holthaus, Anna Uvermann, Linda Löer, Madita Schröder, Adam Kolodzeji, Anne Kost (studentische Hilfskraft)
Laufzeit: Jan 2010 - Dez 2013 (abgeschlossen)
Gefördert von: BMBF-Schwerpunktprogramm Empirische Bildungsforschung, Schwerpunkt Empirische Fundierung der Fachdidaktiken
Grundidee: Ein verständiger statt rein kalkülorientierter Umgang mit Mathematik wird gerade für Lernende mit nicht-deutscher Erstsprache oft als besondere Herausforderung begriffen, weil fachliche und sprachliche Schwierigkeiten zusammen kommen. Empirische Studien in Mathematik- und Sprachdidaktik haben dabei den Wechsel bzw. die Vernetzung zwischen Darstellungsformen und Sprachebenen als einen zentralen Aspekt herausgestellt. Zwar gibt es bereits isolierte Förderansätze, doch fehlen bislang theoretisch fundierte und empirisch erprobte Konzepte zur fach- und sprachintegrierten Förderung, die die besonderen Bedingungen der Mehrsprachigkeit von Lernenden berücksichtigen. Im Rahmen des Projektes soll daher eine Fördereinheit für Lernende nicht-deutscher Erstsprache entwickelt und evaluiert werden, die am Beispiel von Anteilen und Brüchen das Vernetzen zwischen Darstellungen und Sprachformen in mathematischer und sprachlicher Hinsicht integriert fördert. Die qualitative Beforschung der Wirkungen der Fördereinheit fokussiert auf die durch sie ausgelösten Lernprozesse in fachlicher und sprachlicher Hinsicht. Zusätzlich ermöglicht ein Prä-Posttest-Design erste Aufschlüsse über quantitativ erfassbare Leistungszuwächse bei Darstellungsvernetzungen und dem verständigen Umgang mit Brüchen. Datengrundlage der empirischen Studie sind sprachbezogene Eingangstests zur Auswahl der Probanden, standardisierte Prä- und Posttests zu Darstellungsvernetzungen und zum verständigen Umgang mit Brüchen in Experimental- und Kontrollgruppe, Videodaten und Transkripte aus den Förderprozessen, sowie halboffene Fragebögen zur Sprachbiographie.