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MuM-Multi: Sprachförderung im Mathematikunterricht unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit –
Wirksamkeit und Wirkungen von ein- und zweisprachigen fach-und sprachintegrierten Förderungen auf sprachliches und fachliches Verstehen

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Prediger (Dortmund, Mathematikdidaktik)
Prof. Dr. Angelika Redder (Hamburg, Linguistik)
Prof. Dr. Jochen Rehbein (Hamburg / Antalya, Linguistik)

Projektteam:

Meryem Çelikkol (Hamburg, Linguistik)
Taha Kuzu (Dortmund, Mathematikdidaktik) (ab Sommer 2015)
Dr. Alexander Meyer (Dortmund, Mathematikdidaktik)
Jonas Wagner (Hamburg, Linguistik)
Dr. Lena Wessel (assoziiert in Dortmund, Mathematikdidaktik)

Laufzeit: September 2014 - Oktober 2017
Gefördert von: BMBF im Schwerpunktprogramm "Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit"
(mit ca. 744 000 € Fördersumme, Dortmunder Anteil 395 000 €)
Zusammenfassung:

Sprachförderung spielt in allen Unterrichtsfächern der Sekundarstufe 1 eine wichtige Rolle. Untersucht wird in der Studie, exemplarisch in der Mathematik, wie unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit die Förderung von fachlich-konzeptuellem Verständnis und verstehensprozessierendem sprachlichen Handeln integriert werden können, und welchen Einfluss das (mehr-)sprachige Vermögen auf Verstehensprozesse nimmt.

Für die quantitative Untersuchung der Wirksamkeit der Intervention wird ein quasi-experimentelles Prä-Post-Follow-up-Design gewählt. Abhängige Variable sind die Leistungszuwächse im fachlich-konzeptuellen Verständnis zu Brüchen und in themenbezogenen bildungssprachlichen Leistungen, differenziert nach mehrsprachigen Ressourcen der Lernenden. Die Intervention wird variiert nach ein- oder zweisprachiger Förderung (unabhängige Variable).

Die qualitativen Analysen der Wirkungen nutzen die videographierten Förder­prozesse. Im mathematikdidaktischen Teilprojekt Dortmund werden auf der Basis mathematikdidaktischer Mikroanalysen Fallkontrastierungen nach Interventionsform durchgeführt, insbesondere im Hinblick auf fachlich-konzeptuellles Verständnis, im linguistischen Teilprojekt Hamburg sprachliche Analysen. Als Ertrag leitet sich eine differenzierte Einschätzung ab, wie lohnend die systematische Aktivierung der Erstsprache als verstehensprozessierende Arbeitssprache ist. Zudem entstehen zwei konkret evaluierte, schulpraktisch nutzbare fach- und sprachintegrierte Förderkonzepte