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Institut für Entwicklung und Erfoschung des Mathematikunterrichts

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Aktuelles Programm



Mathematikdidaktisches Kolloquium im Wintersemester 2017/18


11.01.2018 Orientierung am Zahlenstrahl - Strategien und Verständnis
Herr Dr. Axel Schulz, Universität Bielefeld
25.01.2018 Mathematikdidaktische Traditionen in Europa - Gibt es strukturelle Gemeinsamkeiten?
Herr Prof. Dr. Werner Blum, Universität Kassel
01.02.2018 Researching the discourses of university mathematics: The potentialities and challenges of the commognitive approach
Frau Prof. Dr. Elena Nardi, , University of East Anglia (NO)
 

11.01.2018 Orientierung am Zahlenstrahl - Strategien und Verständnis

Der Zahlenstrahl ist eines der wichtigsten und gebräuchlichsten Werkzeuge beim Mathematiklernen und im Mathematikunterricht. Zudem ist der (leere) Zahlenstrahl eines der gebräuchlichsten Mess-Werkzeuge, wenn es darum geht, die Zahlvorstellung von Kindern und Erwachsenen zu erfassen und zu beschreiben. Nur wenig Aufmerksamkeit hat in diesem Zusammenhang das strategische Vorgehen von Schülerinnen und Schülern erfahren, weshalb das im Vortrag vorgestellte Forschungsprojekt seinen Fokus auf die Prozesse beim Lösen von Aufgaben am Zahlenstrahl legt. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Rolle des Zahlenstrahls als Lern- und als Messwerkzeug, über Folgerungen für das Projekt und Einsichten in erste Ergebnisse.

25.01.2018 Mathematikdidaktische Traditionen in Europa - Gibt es strukturelle Gemeinsamkeiten?

Es gibt in Europa verschiedene mathematikdidaktische Traditionen, die unabhängig von allen kulturellen und politischen Unterschieden eine Gemeinsamkeit haben, nämlich das Wort "Didaktik" (didactiek, didactique, didáctica, didattica, didaktika, dydaktyka), während im angelsächsischen Bereich von "Education" die Rede ist. Bezugnehmend auf den Thematic Afternoon bei ICME-13 in Hamburg, Juli 2016, wird der Frage nachgegangen, ob es weitere, inhaltlich substantielle Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Traditionen gibt. Im Vortrag werden anhand von Beispielen aus vier Ländern (Frankreich, Italien, Niederlande und Deutschland) einige solche Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die wichtige Rolle von Theorien des Lehrens und Lernens, eine andere die Rolle von Designaktivitäten. Entsprechende Beispiele aus Schweden und Tschechien werden die Ausführungen abrunden.

01.02.2018 Researching the discourses of university mathematics: The potentialities and challenges of the commognitive approach

In this seminar I will outline the main tenets of the commognitive approach and I will exemplify its application in studies that investigate the learning and teaching of mathematics at university level. Following an overview of such applications, I will focus on two projects that I am currently involved in which explore commognitive conflicts often occurring in the early stages of students' study of mathematics at university. One concerns students' and lecturers' assessment discourses in the context of a mathematics undergraduate programme. The other concerns teaching mathematics to non-specialists and focuses on the use of mathematical modelling to improve students' competence and confidence in - as well as appreciation of - mathematics in their discipline (in this case: biology). Data include lecturer interviews and student examination scripts in the first example project, and video-recording of teaching sessions in the second.