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Mathematikdidaktisches Kolloquium

Datum Gastredner Thema Ort
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Im Rahmen des Mathematikdidaktischen Kolloquiums
11.01.2018
16:30
Herr Dr. Axel Schulz
Universität Bielefeld
Orientierung am Zahlenstrahl – Strategien und Verständnis

Zusammenfassung


Der Zahlenstrahl ist eines der wichtigsten und gebräuchlichsten Werkzeuge beim Mathematiklernen und im Mathematikunterricht. Zudem ist der (leere) Zahlenstrahl eines der gebräuchlichsten Mess-Werkzeuge, wenn es darum geht, die Zahlvorstellung von Kindern und Erwachsenen zu erfassen und zu beschreiben. Nur wenig Aufmerksamkeit hat in diesem Zusammenhang das strategische Vorgehen von Schülerinnen und Schülern erfahren, weshalb das im Vortrag vorgestellte Forschungsprojekt seinen Fokus auf die Prozesse beim Lösen von Aufgaben am Zahlenstrahl legt. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über die Rolle des Zahlenstrahls als Lern- und als Messwerkzeug, über Folgerungen für das Projekt und Einsichten in erste Ergebnisse.
[Abstract]

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M433, Mathematikgebäude 4. Etage
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Im Rahmen des Mathematikdidaktischen Kolloquiums
18.01.2018
16:30
Frau Prof. Dr. Eva Müller-Hill
Universität Rostock
Nomisches mathematisches Erklären-warum in Problembearbeitungsprozessen von Lernenden

Zusammenfassung


Im Vortrag wird vorgestellt, wie sich Erklärsequenzen in Interaktionsprozessen von Mathematik-lernenden im Sinne des in (Müller-Hill 2017a) entwickelten Modells nomischen mathematischen Erklärens identifizieren und analysieren lassen. Die betrachteten Beispielsequenzen entstammen video-graphierten Problembearbeitungsprozessen, was eine datenbasierte Schnittstelle zwischen mathema-tischem Erklären und Problemlösen schafft: Im Laufe eines mathematischen Problemlöseprozesses werden in der Regel unterschiedliche Erklärhypothesen generiert, gegeneinander abgewogen, weiterverfolgt oder verworfen. Dieses Zusammenspiel wird im Vortrag genauer beleuchtet und auch von theoretischer Seite her aufgegriffen, insbesondere a) unter Rückgriff auf unterschiedliche Abduktionsformen (u.a. Magnani 2001; Baccaglini-Frank 2010) und ausblickartig auch b) mit Blick auf zugrundeliegende basale Vorstellungen von (wissenschaftlichem) Erklären und Verstehen.
[Abstract]

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M433, Mathematikgebäude 4. Etage
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Im Rahmen des Mathematikdidaktischen Kolloquiums
25.01.2018
16:30
Herr Prof. Dr. Werner Blum
Universität Kassel
Mathematikdidaktische Traditionen in Europa – Gibt es strukturelle Gemeinsamkeiten?

Zusammenfassung


Es gibt in Europa verschiedene mathematikdidaktische Traditionen, die unabhängig von allen kulturellen und politischen Unterschieden eine Gemeinsamkeit haben, nämlich das Wort „Didaktik“ (didactiek, didactique, didáctica, didattica, didaktika, dydaktyka), während im angelsächsischen Bereich von „Education“ die Rede ist. Bezugnehmend auf den Thematic Afternoon bei ICME-13 in Hamburg, Juli 2016, wird der Frage nachgegangen, ob es weitere, inhaltlich substantielle Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Traditionen gibt. Im Vortrag werden anhand von Beispielen aus vier Ländern (Frankreich, Italien, Niederlande und Deutschland) einige solche Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Eine dieser Gemeinsamkeiten ist die wichtige Rolle von Theorien des Lehrens und Lernens, eine andere die Rolle von Designaktivitäten. Entsprechende Beispiele aus Schweden und Tschechien werden die Ausführungen abrunden.
[Abstract]

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M433, Mathematikgebäude 4. Etage
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Im Rahmen des Mathematikdidaktischen Kolloquiums
01.02.2018
16:30
Frau Prof. Dr. Elena Nardi,
University of East Anglia (NO)
Researching the discourses of university mathematics: The potentialities and challenges of the commognitive approach

Zusammenfassung


In this seminar I will outline the main tenets of the commognitive approach and I will exemplify its application in studies that investigate the learning and teaching of mathematics at university level. Following an overview of such applications, I will focus on two projects that I am currently involved in which explore commognitive conflicts often occurring in the early stages of students’ study of mathematics at university. One concerns students’ and lecturers’ assessment discourses in the context of a mathematics undergraduate programme. The other concerns teaching mathematics to non-specialists and focuses on the use of mathematical modelling to improve students’ competence and confidence in – as well as appreciation of – mathematics in their discipline (in this case: biology). Data include lecturer interviews and student examination scripts in the first example project, and video-recording of teaching sessions in the second.
[Abstract]

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M433, Mathematikgebäude 4. Etage